Die Anna-Ditzen-Bibliothek in Neuenhagen lädt herzlich ein zu dieser Lesung mit dem Autor Roland Lampe:

»Eines Morgens ist alles fort – Joachim Ringelnatz in Sommerfeld«
am Donnerstag, 5. Februar 2026, 18.00 Uhr
Anna-Ditzen-Bibliothek Neuenhagen
Hauptstraße 2 • 15366 Neuenhagen

Im Juni 1934 wurde der Dichter und Maler Joachim Ringelnatz (1883–1934) ins Waldhaus Charlottenburg eingeliefert, einer Tbc-Klinik der Stadt Berlin in Sommerfeld bei Kremmen im Havelland. Hier, in der Klinik, führte er ein Tagebuch und arbeitete an einem Roman, dessen Fragment später unter dem Titel »Der letzte Roman« erschien. Und natürlich hoffte er, wieder gesund zu werden. Leider vergeblich. 
In seinem neuen Buch »Eines Morgens ist alles fort – Joachim Ringelnatz in Sommerfeld« erzählt der Berliner Autor Roland Lampe von diesen letzten berührenden Monaten im Leben des Dichters, von dem wir sonst nur die heitere Seite kennen. 
Eine besondere Beziehung verband Ringelnatz mit Hans Fallada (1893–1947). Fallada war damals, Anfang der 1930er-Jahre, im Rowohlt Verlag als Leiter der Anzeigenabteilung tätig und schrieb in seiner freien Zeit den Roman »Bauern, Bomben und Bonzen«, mit dem er als Schriftsteller bekannt werden sollte. Bald darauf folgte »Kleiner Mann – was nun?«, der Welterfolg. Da lebte Fallada schon in Neuenhagen. Die Bücher von Ringelnatz erschienen seit den 1920er-Jahren bei Rowohlt. Hier im Verlag begegneten sie sich, und beide waren mit Ernst Rowohlt, dem umtriebigen Verleger, befreundet.

 

Die Eintrittskarten für die Veranstaltung sind direkt vor Ort erhältlich. Nur Barzahlung ist möglich. 

 

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