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Kurator Dr. Reinhard Schmook

Walther Rathenau & Schloss Freienwalde

Führer durch die 
Walther Rathenau-Gedenkstätte im Schloss Freienwalde

Am 29. September 2017 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag Walther Rathenaus, der durch sein Wirken als Schriftsteller, Industrieller und Politiker zu den bemerkenswertesten und schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit gehörte. Während er sich als Reichsaußenminister dafür einsetzte, der Weimarer Republik auf internationaler Ebene neues Ansehen und Handlungsspielraum zu verschaffen, fiel er im Alter von nur 54 Jahren am 24. Juni 1922 einem von Mitgliedern der rechtsradikalen „Organisation Cosul“ in Berlin verübten Mordanschlag zum Opfer.

1909 hatte Rathenau von der preußischen Krone Schloss Freienwalde erworben und es nach behutsamer Erneuerung als ländliches Refugium und Arbeitsstätte genutzt. Zugleich wollte er der Öffentlichkeit zeigen, dass er sich trotz seiner jüdischen Herkunft als Preuße verstand und sich mit den Traditionen und dem Wesen des Staates verbunden fühlte. 1918 brachte er das Freienwalder Anwesen in die „Rathenau-Stift GmbH“ ein, deren Gesellschaftsanteile nach seiner Ermordung von den Erben geschenkweise an den damaligen Landkreis Oberbarnim gingen. Letzterer übernahm die damit verbundene Verpflichtung, das Schlossanwesen als Stätte der Erinnerung an die altpreußische Kultur um 1800 und an Walther Rathenau zu pflegen und zu erhalten. Die Nazis haben, um den Namen Rathenau zu tilgen, diese Gesellschaft 1934 liquidiert. Seit der Machtübernahme der Nazis bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990 erinnerte im Schloss nichts mehr an Walther Rathenau. Erst 1991 wurde die „Walther-Rathenau-Stift gemeinnützige GmbH“ wiederbegründet und in der oberen Schlossetage eine ständige Rathenau-Gedenkstätte eingerichtet.

Anlässlich des 150. Geburtstages wurde die Ausstellung in der Rathenau-Gedenkstätte überarbeitet und erweitert. Die Erinnerung an Walther Rathenau, durch diese Ausstellung am historischen Ort wach gehalten, gilt einer historischen Persönlichkeit, die für uns heute Repräsentant, Kritiker und Opfer einer vergangenen, zwischen Kaiserreich und Republik schwankenden Epoche war.

Das Buch ist ein Wegbegleiter durch die Gedenkstätte und widmet sich der Geschichte des preußischen Königsschlosses und dem Leben und Wirken Rathenaus.

 

8,00 €
Ernst-Otto Denk, Helmut Otto, Volker Panecke

Louis Henri Fontane

Leben und Schicksal eines Dichtervaters

Louis Henri Fontanes Todestag jährt sich am 5. Oktober 2017 zum 150. Mal. Dieses Buch widmet sich erstmals dem Vater des großen Dichters Theodor Fontane und beleuchtet die Vorfahren der Familie. Im Mittelpunkt steht dabei auch das Fontanehaus in Schiffmühle, in dem Louis Henri Fontane seinen Lebensabend verbrachte und welches Ausgangspunkt für viele Exkursionen des Sohnes Theodor war. 

Erfahren Sie im Buch mehr über:

• neue Erkenntnisse und Auffassungen zur Familie Fontane,
• Louis Henri Fontanes Haus an der Oder in Schiffmühle,
• erstmalig entdeckte Dokumente der Familie, zum Beispiel das Testament des Dichtervaters.

Weiteres:

Mit etwa 100 Fotos durchgehend bebildert zeigt das Buch umfassend die Geschichte des Fontanehauses, so beispielsweise auch seine Restaurierung und Rekonstruktion in den 90er Jahren. Ein gesonderter Teil des Buches enthält außerdem zahlreiche persönliche Dokumente der Fontanes und Fundstücke aus alten Zeitschriften und Zeitungen.

 

12,90 €
Carmen Winter

Das Oderbruch

Liebe auf den zweiten Blick

Lebus im Süden, Oderberg im Norden, die B 167 im Westen und die Oder im Osten, dazwischen liegt das Oderbruch. Auf den Spuren von Schadow, Rauch, Tieck, Chamisso, Thaer, der Frau von Friedland, Fontane und anderen führt dieses Buch durch die reizvolle und geschichtsträchtige Landschaft des Oderbruchs.
Die flache Landschaft ist ein Paradies für Radfahrer und Wochenendtouristen.
Dieser Reiseführer gibt Anregungen, sich auf die Suche zu begegeben nach den Musenhöfen, Schul- und Bethäusern, Künstlerateliers, einem Kunstspeicher,  einem Theater am Rand, zu Schlössern, Museen, Märkten und Festen.
Lassen Sie sich bezaubern und spätestens beim zweiten Blick werden auch Sie diesen Landstrich lieben.

 

9,80 €
Hans-Jürgen Rehfeld

Der arme Kauz aus Brandenburg – Heinrich von Kleist in Brandenburg und Berlin

Ein literarischer Reiseführer

Aus allen Äußerungen Heinrich von Kleists über seine Heimat Brandenburg klingt ein ablehnender Ton. Bereits im ersten überlieferten Brief an die Tante Auguste Helene von Massow spricht er davon, dass Frankfurt für ihn seit dem Tod der Mutter „kein Aufenthalt der Freude mehr sey“. Und der Verlobten Wilhelmine gesteht er: „Ja, wenn Frankfurt nicht größer wäre als der Nonnenwinkel“, hier standen die Häuser der Familien von Kleist und von Zenge. Nur Stätten, die für ihn und seine Braut gemeinsame Erinnerungen bergen, finden sich in den Briefen. Später sollte er gar von „unserm traurigen märkischen Vaterlande“ sprechen und in der Schweiz wird er sich vorkommen wie „ein armer Kauz aus Brandenburg, wo [...] der Künstler bei der Arbeit eingeschlummert zu sein scheint“.

Ist Brandenburg für Heinrich von Kleist also „nichts als Korn auf Sand oder Fichten auf Sand, die Dörfer elend, die Städte wie mit dem Besen auf ein Häufchen zusammengekehrt“?

Der vorliegende Reiseführer zeigt ein anderes Bild vom Brandenburg Kleists. Er will zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren des Dichters durch Brandenburg und Berlin einladen. Vorgestellt werden Orte, die direkt oder indirekt mit seinem Leben in Verbindung stehen, vorgestellt werden auch Zeitgenossen, die Kleists Lebenswege für kürzere oder längere Zeit begleiteten.

Der Reiseführer zeigt in aktuellen Farbaufnahmen erhaltene Kleiststätten. Die historischen Abbildungen geben die Orte aus dem Blickwinkel des märkischen Dichters wieder.

Ein Serviceteil mit Hinweisen zu Museen und Kirchen ergänzt den Band und macht so die Spurensuche zu einer Entdeckungsfahrt, meist abseits der touristischen Höhepunkte.

12,00 €
Hans Steinhagen

Der Wettermann

Leben und Werk Richard Aßmanns

Nach einem Jahrzehnt als Landarzt in Bad Freienwalde entschloss sich Richard Aßmann, sein Hobby zum Beruf zu machen. Der Wettermann, der ursprünglich nur zur Vermeidung unliebsamer Überraschungen auf den Überlandfahrten zu seinen Patienten erste Elemente einer Wettervorhersage entwickelte, gab bald darauf täglich Wettervorhersagen in Magdeburg heraus. Später löste er das Problem der exakten Temperaturmessung in der Meteorologie, indem er das Aspirations-Psychrometer erfand.

Als Vater der Aerologie wies er der Meteorologie den Weg in die dritte Dimension, schuf mit den Berliner wissenschaftlichen Luftfahrten ein neues Bild über die Atmosphäre und entdeckte schließlich die Statosphäre. Mit dem Lindenberger Observatorium gründete Aßmann vor 100 Jahren ein noch heute in der Welt einzigartiges Freiluftlaboratorium für die Atmosphärenforschung.

Nach mehrjähriger Recherchearbeit konnte viel Unbekanntes über Aßmann gefunden werden: Der dornenreiche Weg vom Arzt zum Meteorologen, der existenzielle Kampf um seine berufliche Anerkennung, die geheimen Wege der Förderung der meteorologischen Forschung durch Wilhelm II., das Komplott gegen Aßmann bei der Gründung der Internationalen Kommission für Luftschifffahrt und das harmonische Verhältnis zu seinem Freund Teisserenc de Bort vermitteln neue Einblicke in das Leben dieses großen Forschers.

Auf der Grundlage einer umfassenden dreijährigen Recherchearbeit werden völlig neue Einblicke in das Leben und Werk des Forschers gewährt. Bisher unbekannte Dokumente bürgen für die Authentizität des Buches.So liegt nun ein wertvolles und spannendes belletristisches Sachbuch vor, in dem das Leben und Wirken Aßmanns erstmals umfassend dargestellt wird.

17,50 €
Adelbert von Chamisso

Peter Schlemiel’s Schicksale mitgetheilt von Adelbert von Chamisso

Faksimile-Ausgabe der Handschrift, mit einer diplomatischen Transkription von Katrin Dennerlein

Im Jahr 2013 jährte sich zum 200. Mal das Datum, an dem „Peter Schlemiel’s Schicksale mitgetheilt von Adelbert von Chamisso” geschrieben wurde. Es ist eine geheimnisvolle, fast sonderbare Geschichte, die der deutsch-französische Dichter und Naturforscher Adelbert von Chamisso (geboren am 30. Januar 1781 in Sivry-Ante, gestorben am 21. August 1838 in Berlin), im Sommer 1813 in der Bibliothek auf Schloss Kunersdorf schrieb.

Lichtenstein, der ehemalige Direktor des Botanischen Gartens zu Berlin, vermittelte den Aufenthalt Chamissos in die vollkommene Abgeschiedenheit auf dem Lande, auf das Gut des Ehepaares Peter Ludwig (1769–1803) und Henriette Charlotte von Itzenplitz (1772–1848). Während seines Aufenthaltes legte Chamisso ein Herbarium sowie ein Verzeichnis der Oderbruchpflanzen und aller kultivierten Pflanzen im Park an. Aus Muße und Langeweile schrieb er die Märchennovelle „Peter Schlemiel’s wundersame Geschichte” die für die Kinder seines Freundes und Verlegers Julius Eduard Hitzig (1780–1849), bestimmt war.

Aus früher datierten Briefen an Fouqué und Hitzig ist deutlich zu erkennen, dass Befindlichkeiten, Erlebnisse, Empfindungen des Autors als Leitmotive für den Inhalt der Novelle verwendet wurden. So verliert Chamisso auf einer Reise sein ganzes Hab und Gut. Fouqué fragte hingegen: „Ob er auch seinen Schatten verloren hätte?“ Der Begriff Schatten wird also als Metapher eingesetzt.

So heißt es: „Topp! Der Handel gilt, für den Beutel haben Sie meinen Schatten.” Schlemihl verkauft dem Teufel seinen Schatten. Im Gegenzug erhält er ein Säckel voller Goldthaler, der sich nie leert. Doch der nun schattenlose Peter verkauft damit seine Seele und sein Leben gestaltet sich anders als erwartet.

Der Inhalt dieser Geschichte weist deutlich autobiographische Züge auf. Sie ist nicht nur ein bloßes Spiel mit der Fantasie.

Näher kommt man dem wirklichen Sinn dieser Novelle, wenn man die Briefe von Fouqué an Hitzig liest, in denen es heißt: „Es trügt mich alles, oder in unserm Deutschland schlagen die Herzen viel, die den armen Schlemiel zu verstehen fähig sind und wert.“ Deutlich weist er auf Konflikte zwischen der ständig steigenden Armut und dem wachsenden Reichtum in der Gesellschaft hin, die natürlich auch in Chamissos armseligen Leben eine Rolle spielt.

Bereits ein Jahr nach dem Aufenthalt in Kunersdorf erschien zur Herbstmesse 1814, von Fouqué im Verlag Johann Leonard Scharg in Nürnberg herausgegeben, Peter Schlemiel’s Schicksale, als gedrucktes Buch. Schlagartig wurde diese Novelle weltberühmt, sie gilt als das bedeutendste Werk Chamissos und gehört heute zur Weltliteratur.

Die Novelle erschien inzwischen in über 400 unterschiedlichen Werkausgaben, in vielen Verlagen über den Zeitraum von 200 Jahren. Sie ist in zahlreichen Übersetzungen, u. a. in böhmischer, dänischer, englischer, französischer, spanischer, italienischer, holländischer, isländischer, russischer, polnischer, schwedischer und norwegischer Sprache verlegt worden.

Im Jahr 1919 erschien im Berliner Verlag „Martin Breslauer“, die so genannte Bibliotheka Schlemihliana. Sie ist ein bibliografisches Verzeichnis, in dem Philipp Rath alle bis dahin erschienenen Schlemiel-Werk-Ausgaben, Übersetzungen und die unterschiedlichen Illustratoren verzeichnet hat. Die Erstausgabe der Novelle wurde mit einem Kupferstich von Franz Leopold gestaltet.

Heute befindet sich eine der wenigen Originalausgaben in der Sammlung des Chamisso-Literaturhauses im Kunersdorfer Musenhof.

24,90 €
Herausgegeben und kommentiert von Heide Inhetveen und Heinrich Kaak

Ich ergreife mit vielen Vergnügen die Feder

Die landwirtschaftlichen Briefe der Henriette Charlotte von Itzenplitz an Albrecht Daniel Thaer um 1800

Den vielen bekannten Korrespondenzen des „Jahrhunderts der Briefe“ eine weitere Edition hinzuzufügen, das bedarf einer Begründung vorweg, haben doch schon andere historisch sehr bewanderte Menschen im Thaer-Archiv die Briefe der Henriette Charlotte von Itzenplitz, genannt Frau von Friedland (die Jüngere), eingesehen, ohne den Impuls für eine Herausgabe zu verspüren.

Die Briefe der Henriette von Itzenplitz an den großen Reformer Abrecht Daniel Thaer waren aus der Perspektive der Ruralen Frauen- und Geschlechterforschung besonders interessant, zum einen weil sie an einen Mann adressiert waren, der zwar virtuell bleibt, aber deutlich in den Antworten der Briefschreiberin gespiegelt wird. Zum anderen aber, weil die Korrespondenz in eine höchst spannende und brisante gesellschaftliche Wendezeit fällt, in die Zeit „um 1800“, die von der Geschichtsschreibung als Zeit der Transformation und Krise bezeichnet wird. Ein tiefgreifender Wandel der Gesellschaft und Landwirtschaft hebt an, der die ländliche Adelsgesellschaft, zu der die Protagonistin der Briefe gehört, verunsichert und auf neue Überlebensstrategien sinnen läßt.

Die Korrespondenz der Henriette Charlotte von Itzenplitz zeichnet nicht nur das Porträt einer jungen leidenschaftlich reformbeflissenen Adelsfrau nach, sondern kann auch als Dokument der durchaus nicht reibungsfreien Begegnung einer konservativen Landadeligen und eines Vertreters des städtischen Bürgertums gelesen werden, denen beiden die Umgestaltung der Landwirtschaft in ein modernes Gewerbe am Herzen lag.

 

19,80 €
Gerhard Goßmann

Geboren 1912

Autobiografische Texte eines Grafikers

"Aber fragen Sie mich nicht, wieso ich immer noch so heiter bin, das ist mein Geheimnis."
Als der Maler und Illustrator Gerhard Goßmann dies sagte, blickte er bereits auf ein langes arbeits- und schaffensreiches Leben zurück.
Mit diesem Buch lüften wir ein klein wenig dieses Geheimnis. Denn, die aus eigener Feder stammenden autobiografischen Texte skizzieren seinen Lebensweg, seine Lebens- und Weltanschauung.
Sie lassen ahnen, woher er Kraft, Mut, Fantasie, Menschlichkeit und eben auch die Heiterkeit schöpfte, die viele an ihm bewunderten.  
Die Texte erzählen von seiner Kindheit und Jugend. Sie berichten von Erfahrungen und Erlebnissen, die ihn auf seinem Weg zum anerkannten und geachteten Künstler prägten.
Wer erinnert sich nicht an die wunderschönen Buchillustrationen zur deutschen Erstausgabe von Margaret Mitchells 'Vom Winde verweht' oder zu den Bänden 'Lederstrumpf', 'Gullivers Reisen' oder 'Don Quichote'?
Beeindruckend und aufrüttelnd seine Radierungen und Zeichnungen gegen Krieg und Not. Erlebnisreich und faszinierend seine Landschaftsgemälde.
In der Auseinandersetzung des Illustrators mit den Widersprüchen und Entwicklungen seiner Zeit wird zugleich ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte erlebbar.
Dieses Buch entdeckt eine bisher weitgehend unbekannte künstlerische Seite Gerhard Goßmanns, sein Talent zum Schreiben.
Es würdigt zugleich das Lebenswerk des am 1. November 1912 geborenen Künstlers.
Die im Buch enthaltenen, zum Teil erstmals veröffentlichten Radierungen erinnern an die hervorragenden Leistungen Goßmanns insbesondere in der grafischen Buchkunst.

10,00 €
Monika Mandelartz, Steffen Gottschling (Fotograf)

Deine Musik bewegt

Porträt einer Musikschulklasse

Wie können wir junge Menschen für Musik begeistern?
Und vor allem, wohin geht der Weg? Was ist die Musik der Zukunft?

Mit einem etwas anderen Blick auf ihre Schüler, zeigt die Musiklehrerin Monika Mandelartz neue Wege für die Musikpädagogik. Letztere darf nicht stehenbleiben in der Vermittlung eines verbindlichen Werkekanons mit den Methoden der Virtuosen-Bildung des 19. Jahrhunderts.


Sie sieht mit unvoreingenommenem Blick auf ihre Schüler. Sie sieht lebensfrohe, musikalische, kreative junge Menschen, die Musik lieben und sich musikalisch ausdrücken können und wollen. Sie selbst ist weniger eine Lehrmeisterin, sondern vielmehr Gefährtin und Helferin auf deren musikalischem Weg.


Der Fotograf Steffen Gottschling ist diesem Blick fotografisch gefolgt. Er begleitete die Musikpädagogin im Unterricht und porträtierte die Schüler mit ihrer Lehrerin in liebevollen und aussagekräftigen Momentaufnahmen.

21,50 €
Günter Nagel

Kugelköpfe und Backsteingotik – Wassertürme in Brandenburg

Ein kulturhistorischer und touristischer Reiseführer

Im Land Brandenburg existieren etwa 170 Wassertürme, die zwischen 1860 und 1972 entstanden, über 100 davon genießen Denkmalschutz. Weitere 40 Wassertürme verschwanden durch Abriss und Kriegsverlust.

All diese Bauwerke entstanden für unterschiedliche Zwecke (öffentliche Wasserversorgung, Betrieb von Dampflokomotiven usw.). Sie sind wichtige technische Zeugnisse der Wasserwirtschaft, der Architektur-, Industrie-, Verkehrs-, Stadt- und Ortsgeschichte. Literarisch wurde das Thema bisher nur spärlich behandelt, z. B. im Schrifttum der Heimat- und Geschichtsvereine. Eine umfassende Darstellung gibt es bisher nicht, obwohl in den letzten zwanzig Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, viele Wassertürme denkmalgerecht zu sanieren bzw. umzunutzen. Der vorliegende Titel soll das Interesse einer breiten Öffentlichkeit am Wasserturmbau in Brandenburg wecken und zugleich anregen, seine Geschichte und Gegenwart zu ergründen.

Das einleitende Kapitel gibt einen Überblick: Entstehung/Bauperiodisierung, Anwendungsbereiche, Technik und Bauweise, Architektur und Denkmalschutz, verlorene Wassertürme. Danach folgt, alphabetisch nach Standorten, die Vorstellung von mehr als 50 Wassertürmen an 35 Orten mit den – soweit ermittelbaren – technischen Daten samt ihrer Geschichte und dazugehörigen Besonderheiten. Die Auswahl und Beschreibung erfolgt so, dass möglichst alle brandenburgischen Regionen und die unterschiedlichen äußeren Erscheinungsbilder repräsentativ wiedergegeben werden.

9,50 €
Günter Voigt

Das verschwundene Klassenbuch

Neuenhagener Schulgeschichte und Schulgeschichten

Günter Voigt legt in drei Kapiteln die Schulgeschichte seines Heimatortes Neuenhagen bei Berlin dar. Er erfasst damit einen historischen Zeitraum von fast dreihundert Jahren, für die in gestraffter Form die Entwicklung von der einfachen Dorfschule bis zu den heute sieben Schulen nachgezeichnet wird.


Von Anfang an verbindet er Historie mit individuellem Erleben, lässt ehemalige Lehrer und Schüler zu Wort kommen.
So entsteht eine gelungene Mischung von Sachbuch und Beletristik.
Er orientiert sich dabei an der Neuenhagener Ortschronik und bezieht eine ganze Reihe von Beiträgen aus der seit 1995 im Ort erscheinenden Zeitzeugenreihe 'Lebenszeit' mit ein.
Das erste Kapitel spannt einen weiten Bogen von 1716 bis 1944, zeichnet skizzenhaft die Anfänge der Schulpflicht nach bis hin zu der gleich nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten Realschule.
Das zweite Kapitel – 1945 bis 1990 – geht von der demokratischen Schulreform aus, erfasst den Aufbau einer Hilfsschule und die Fortführung der Berufsausbildung. Besondere Würdigung erfahren die großen Anstrengungen der Lehrer in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Das sozialistische Bildungswesen wird in seinen Hauptzügen skizziert, in sachlicher Form werden seine Licht- und Schattenseiten anschaulich gemacht.

Die Titelgeschichte 'Das verschwundene Klassenbuch', in der sich Erdachtes und Erlebtes miteinander verbinden, schafft eine Überleitung zu dem in einem Briefwechsel eingebetteten Entwicklungsstadium der gegenwartsnahen Zeit bis 2000.
Der Band wird mit seinen 180 Seiten und einer Vielzahl von Dokumentarfotos aus den Schulen – Schulklassen der verschiedenen Jahrgänge und schulischen Höhepunkten – bei vielen lieb gewordene Erinnerungen an die eigene Schulzeit wachrufen und ist zugleich ein Stück Zeit- und Ortsgeschichte.

5,00 €
Hartmut Krohm und Alexander Binder

Das Sakramentshaus im St. Marien-Dom zu Fürstenwalde

Domgeschichten und Domüberraschungen

Die Mark Brandenburg ist arm an gotischer Sandsteinplastik. Der St. Marien-Dom zu Fürstenwalde zählt zu den wenigen Zeugnissen gotischer Baukunst im Brandenburger Land. Dieses Buch stellt erstmals ausführlich in Wort und Bild ein bisher kaum bekanntes Architekturgebilde vor.

Der Fürstenwalder Dom ist ein Wahrzeichen der Stadt und ihrer Geschichte, Anziehungspunkt für Tausende Besucher. Mit dieser Kathedralkirche des ehemaligen Bistums Lebus reichte einst der Wirkungskreis der polnischen Kirchenprovinz bis weit in das brandenburgische Land. Über Zerstörung durch Kriege und Stadtbrände, trotz vieler baulicher Veränderungen des Doms und des Konfessionswechsels im Jahrhundert der Reformation blieb wunderbarerweise das Sakramentshaus erhalten.

 

10,00 €
Thomas Berger und Hans Domnick

Die Märkische Schweiz

Ein Kleinod ostdeutscher Landschaft

Buckow, die heimliche Hauptstadt der Märkischen Schweiz, wird schon längst nicht mehr als Geheimtipp gehandelt. Die sauerstoffreiche Luft, sowie zahlreiche warme Quellen lockten bereits Ende des 19. Jahrhunderts Berühmte und Begüterte in den Ort. Auch heute ist der anerkannte Kneipp-Kurort Brandenburgs, der gern auch als Perle der Märkischen Schweiz bezeichnet wird, für Wanderer und Radtouristen, Naturfreunde und Kunstliebhaber geschätztes und beliebtes Ausflugsziel.

Dass die Märkische Schweiz noch viel mehr Interessantes und Besuchenswertes bietet, will Ihnen dieser Reise- und Touristenführer zeigen. Dieses Büchlein lädt zu einer Entdeckungsreise durch die außerordentliche Vielfalt der Landschaft, der geologischen Entstehungsgeschichte, der historischen Entwicklung und Kulturgeschichte der Märkischen Schweiz ein.

Das Gebiet der Märkischen Schweiz erstreckt sich in einem Bogen vom Roten Luch über Müncheberg, Buckow, Waldsieversdorf, Reichenow, Ihlow, Prötzel, Altfriedland bis nach Garzin, Garzau und Klosterdorf.

Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, führt das Buch zu den schönsten und interessantesten Schlössern, Parks, Wäldern, Seen und anderen Sehenswürdigkeiten. Wanderwege und Radrouten, insbesondere natürlich der Europaradweg R1, werden beschrieben. Entlang dieser Wege erhalten Sie Anregungen zur aktiven Erholung in wundervoller, teils sehr ursprünglicher Natur. Die Touren zeigen, wo es sich trefflich rasten lässt, um zu entspannen.

Dieser Reiseführer will Sie im tatsächlichen Wortsinne auf Ihrer Reise durch die Märkische Schweiz führen, will Wissenswertes über bereits Bekanntes hinaus vermitteln. Wenn Sie nach Ihrer ersten oder auch zweiten, dritten … Reise durch die Märkische Schweiz sagen: „Auf Wiedersehen, wir kommen bestimmt wieder!“, dann hat das Buch sein Ziel erreicht.

9,50 €
Kurt Kretschmann

Ich will eine Eiche sein

Eine lyrische Lebensbeschreibung

„Wer kann schon vorweisen, über 70 Jahre seines Lebens Gedichte geschrieben zu haben. Gedichte, die Freude schenken, das Gefühlsleben steigern, die Nachdenklichkeit fördern und die Gedanken bündeln“

So Kurt Kretschmann am Ende seines langen Lebens.

Mit 19 Jahren, im Sommer 1933, hatte er seine Arbeitsstelle aufgegeben, er war nicht bereit, Uniformen zu nähen. Zurückgezogen führte er ein Leben in einer Laube mit Garten am Rande der Wälder östlich Berlins. Ein Leben in äußerster Bedürfnislosigkeit, aber in Freiheit. In diesen wenigen Jahren bis zur Einberufung in die faschistische Wehrmacht 1936, in dieser kurzen Phase seines selbstbestimmten Lebens, begann seine Dichtkunst. Hier erlebte er die Beglückung einer Freundschaft, Muße in der Natur, aber auch Freude beim Abfassen eigener Verse, beim „Verdichten“ von Gedanken, Empfindungen, Erlebnissen.

In der schweren Phase seines Lebens, als Soldat im Strafbataillon in den Weiten des Ostens an vorderster Front, entstanden wieder Gedichte, Gedichte gegen den Krieg, Gedichte an sein geliebtes Ernchen. Sie gaben ihm Überlebenskraft.

Dann die Jahre des Wiederaufbaus, zusammen mit seiner Frau Erna. Das Wirken für den Schutz der Natur, dieses „Leben in Harmonie“ ließen wieder Gedichte reifen, über die Natur, den Naturschutz, den Vegetarismus, den Pazifismus und über seinen Garten. Aber auch über die politischen Ereignisse, die Unvernunft der Menschen. Schließlich die vielen Gedichte der letzten Jahre, meist in schlaflosen Nächten ersonnen, oder am Morgen bei zuletzt immer schwächer werdendem Augenlicht aufgeschrieben. Sie gaben seinem Leben bis zuletzt Inhalt, geistige Anregung und Auseinandersetzung mit den Fragen der Zeit.

Am Ende seines Lebens hinterließ er uns über 300 Gedichte, davon wurden 87 für den Druck ausgewählt und nach Themen geordnet in diesem Lyrikbändchen vereint.

12,00 €
Anna Schwarz

Kulturwissenschaftliche Neugier auf die Welt

Fragen Frankfurter Viadrina Studenten

Sich der Differenz zwischen Kulturgegenständen und Gegenständen der Kulturwissenschaften zu nähern, war die Crux der hier präsentierten Kurzessays von Kulturwissenschafts-Studenten des ersten Semesters an der Viadrina in Frankfurt (Oder) 2003/2004.  

Im Rahmen einer Einführungsvorlesung in die Kulturwissenschaften erhielten die Studenten die Aufgabe einen Kulturgegenstand frei zu wählen, ihn kurz vorzustellen und daran anknüpfend kulturwissenschaftliche Frage aufzuwerfen. 
Das Ergebnis dieser Bemühungen war überraschend, bunt engagiert, vielfältig, anregend, oft komisch und aufschlussreich.
 
Welche Gegenstände erscheinen Studenten von heute interessant und hinterfragenswürdig? Eine Auswahl dieser Arbeiten erscheint in diesem Band. So ist nachvollziehbar, wie sich die heutigen internationalisierten Studenten ihren Zugang zur Welt verschaffen.
 
10,00 €
Hans-Peter Trömel

Literarisches Leben in Bad Freienwalde zwischen den Weltkriegen

• Heimatkundliche und regionalgeschichtliche Schriften der Albert Heyde Stiftung in Bad Freienwalde, Band 4

„Literarisches Leben in Bad Freienwalde zwischen den Weltkriegen“ hieß ein Vortrag, den Herr Hans-Peter Trömel, Vorsitzender des Stiftungsrates der Albert Heyde Stiftung, vor einiger Zeit im Rahmen eines Foyergesprächs im Oberbarnimer Kulturverein gehalten hat. Mit diesem Thema hatte sich der Autor schon seit Jahren befasst und konnte dadurch tiefe Einblicke in eine bald 100 Jahre zurückliegende, schwierige Zeit in der Kur- und Badestadt gewinnen. In diesen Jahren blühte in Bad Freienwalde wie nie zuvor und auch später nicht mehr ein äußerst reges geistig-kulturelles Leben, das schließlich von den nationalsozialistischen Machthabern nicht erwünscht war und seit Mitte der 1930er Jahre zunehmend behindert wurde. 
Damit der Vortragstext und die erarbeiteten Erkenntnisse nicht verloren gehen, hat die Albert Heyde Stiftung das Material im vierten Band ihrer Heimatkundlichen und regionalgeschichtlichen Schriften zusammengefasst und publiziert. Damit soll die Erinnerung an jene Zeit und vor allem an jene Persönlichkeiten wachgehalten werden, die das beschriebene literarische Leben entscheidend mitgetragen und gefördert haben.

5,00 €
Jürgen Reimann

Die Pyramide im Landschaftsgarten Garzau

und das Testament ihres Erbauers Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau

Ein Landschaftsgarten bleibt nur solange bestehen, wie die pflegende Hand des Menschen ihn erhält, andernfalls nimmt die Natur wieder Besitz von ihm.

Den am Ende des 18. Jahrhunderts von Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743–1806) nach englischem Vorbild gestalteten Park bei Garzau, 35 km östlich von Berlin, hat sich die Natur wiedergeholt. Seine Spuren entdeckt nur noch der Eingeweihte, seine kunstgeschichtliche Wahrnehmung findet man in Publikationen.
Aus der Blütezeit dieses Landschaftsgartens haben sich wenige Zeugnisse erhalten. Persönliche Aufzeichnungen hierzu vom Grafen v. Schmettau sind nicht bekannt. Nachdem der Graf das Gut Garzau verkauft und Schloss Köpenick erworben hatte, verfiel der Garten.

Das letzte Denkmal von baukünstlerischem Rang im Garzauer Garten war die Ruine einer Pyramide, die durch Rekonstruktion wieder Deutschlands größte Feldsteinpyramide wurde. Ihrem Wiederaufbau widmete sich der Förderverein „Pyramide und Schloßpark Garzau e. V.” seit seiner Gründung im Jahr 2000.
In der vorliegenden Schrift soll dem Leser einleitend ein „Spaziergang” durch den ehemaligen Park mit seinen Architekturen Eindrücke vom Garten vermitteln, wie ihn der einstige Besucher Leopold v. Reichenbach 1790 geschildert hat.
Anschließend wird der Wiederaufbau der Pyramide beschrieben und in Bildern gezeigt, beginnend mit der Ruine über die Freilegungsarbeiten und die Rekonstruktion bis zur Fertigstellung. Das wieder entstandene Bauwerk weist uns den Weg zu den Quellen seiner Stilelemente, und es kann im Denkmalverzeichnis des Landes Brandenburg einen neuen Platz einnehmen.
Während der Baumeister der Pyramide bisher unbekannt ist, wurden Zeichnungen eines namhaften Architekten aus dem Jahr 1784 gefunden, die als Vorlage für das Portal gedient haben könnten.
In einem weiteren Abschnitt werden die lückenhaften biografischen Angaben zum Bauherrn der Pyramide durch Informationen aus Archiven ergänzt.
Das letzte Kapitel enthält eine Transkription und erste Veröffentlichung des gräflichen Testaments. Des Grafen letztwillige Verfügungen von 1803 gestatten Einblicke in sein persönliches Umfeld mit den ihm nahestehenden Menschen, geben Auskunft über seine Vermögensverhältnisse und sind eines seiner wenigen überlieferten Autographen. Dokumente im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin enthalten darüber hinaus Hinweise auf den Verbleib seines Nachlasses.

Jürgen Reimann

 

17,00 €
Verband deutscher Schriftsteller, Landesverband Brandenburg

Geschichten aus der Streusandbüchse

Anthologie

Die vom Landesverband Brandenburg im Verband deutscher Schriftsteller (VS) herausgegebene Anthologie vereint Beiträge von 24 Autorinnen und Autoren. Die Texte sind so verschieden wie jene, die sie aufschrieben: Da finden sich Erzählung und Reportage, biografische Skizze und musikwissenschaftliche Betrachtung mit poetischen Kontrapunkten, Gedicht und Erinnerung – eben Geschichten aus der Streusandbüchse.

Wer sich darauf einlässt, folgt einem künftig herzhaft sündigen Mädchen durch Prenzlaus Straßen und fährt mit Wodka Gorbatschow nach Wannsee, schmeckt süße Christustränen und die Bitterkeit einer Juden-Zigarre, sieht Gotthilf Wagenknecht über die Schulter, wenn er an seinem Narrenschiff baut, und einem Maler, wenn hoffendes Blau über das Gemälde vom Ende einer Nachtschicht fließt, erlebt mit einem Kind im Postauto die Allgegenwart des Todes oder steht an einem nebligen Morgen in ratlosem Schmerz vor dem Einkaufswagen auf dem Sockel eines geschleiften Denkmals, vernimmt, was man in Spinnstuben von Katinkas Feuerschopf erzählte und wie ein Fingerzeig Gottes einen Kulturreferenten in Gnesebeck erreichte, erfährt, was der Anblick eines weiblichen Nackens anrichten kann, was einem Wiener ein Grab in Kleinmachnow bedeutet und einer Frankfurterin das Abbild eines unrasierten Dorffrisörs …

Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen.

10,00 €
Conrad Philipps

Flori, der Rehbock

Eine Gattergeschichte aus dem Wildgehege Wriezen

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Wildgeheges in Wriezen im Jahre 2014 entstand diese Broschüre. Sie zeigt eindrucksvolle Einblicke in die Arbeiten der Einrichtung.
Die Lebensgeschichte des Rehbocks Flori spiegelt die Liebe zum Tier und die Kenntnis über eine Tierart wider, gleichzeitig trägt sie zur Aufklärung über die Abläufe in der Natur bei.

7,00 €
Herbert Schirmer

Stadt, Land, Wasser

Künstler und Kunsthandwerker im Müritzkreis

Wussten Sie schon,
– dass die Ruine der „Wüsten-Kirche“ bei Pantschenhagen – ein ärcheologisches Denkmal – von einem untergegangenen Dorf zeugt?
– dass „Klein-Rehberg“ 20 Kilometer nördlich von Waren liegt und zur „Mecklenburger Schweiz“ gehört?
– dass ein betrunkener Bauer bei Lapitz sein mit Salz beladenes Pferdefuhrwerk in den See  kutschierte?
– dass im Gebiet zwischen Bauernberg, Klein- und Groß-Flatow viele Klein- und Großmoore beheimatet sind?
– dass das kleine Dorf Speck inmitten des „Nationalparkes Müritz“ am Ostufer des Müritzsees liegt?
– dass der Wanderer über die steilen Hügel vom nahe gelegenen Schwastorf zur idyllisch gelegenen Festung Charlottenhof gelangt?
– dass der Hellbusch mit dem Hellbach wenige Kilometer von der B 192 und B 194 zwischen Deven, Plasten und Kraabe zu finden ist?
– dass Passenthin eng mit der Geschichte der Slaven verbunden ist?
– dass das Örtchen Alt Gaarz „Am Ende der Welt“ genannt wird und aus sechs Häusern und einer Kirche besteht?
– dass im Schliemann-Museum die Nachbildung vom Schatz des Priamos zu besichtigen ist?


Begeben Sie sich auf die Spuren dieser Touristen-Tipps und besuchen Sie die Künstler und Kunsthandwerker des Müritzkreises!

9,50 €
Wolfgang Cajar und Roland Müller

Schöneicher Impressionen

Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart

Auf über 640 Jahre wechselvolle Geschichte blickt der Ort, der nur einen Katzensprung von Berlin entfernt ist, nun schon zurück. Grund genug, diesen idyllischen Ort, der seinen Bewohnern und Besuchern so viel Ruhe und Erholung bietet, in einem Text-Bild-Band vorzustellen.

Mit Sachkenntnis und fabulierender Freude spürten beide Autoren wichtige Ereignisse, Schauplätze und bedeutende Personen auf, die den Ort in der Vergangenheit prägten und sein heutiges Bild bestimmen. Sie trugen eine interessante und spannende Sammlung zusammen, die es in dieser Art auf dem Büchermarkt noch nicht gibt.

Historische und aktuelle Fotos ergänzen die Geschichten, Anekdoten und kleinen Feuilletons, so dass die Leserinnen und Leser in Bild und Text die Liebenswürdigkeit dieser »grünen Oase« spüren und den Wandel, die Schönheit und Beschaulichkeit des  Ortes erleben. Seien Sie herzlich eingeladen, Schöneiche genauer kennenzulernen. Lesen Sie und entdecken Sie!

10,00 €
Marion Schulz

Ein Leben in Harmonie

Erna und Kurt Kretschmann – für den Schutz und die Bewahrung der Natur

Die Kretschmanns haben Generationen von Naturschützern, insbesondere im Osten Deutschlands, geprägt. Die gemeinsame Lebensgeschichte der Kretschmanns spiegelt einen großen Teil der Naturschutzgeschichte der DDR wider. Einen von beiden alleine zu würdigen, ist schier unmöglich, war es doch das fortwährende Zusammenspiel, das einfache, aber doch so produktive Leben, das uns heute in so besonderer Weise berührt.

Erna und Kurt Kretschmann haben ihre Überzeugungen als Naturschützer, Pazifisten, Naturgärtner und Vegetarier konsequent gelebt. Sie waren Pragmatiker, die durch ihre tiefe Liebe und Demut gegenüber der Natur, durch praktisches Handeln faszinierten und immer wieder neue Naturschutzaktivitäten entfalteten. Bis zu ihrem Lebensende nahmen sie ungebrochen Anteil an Erfolgen und Niederlagen des Naturschutzes. 

Der 85. Geburtstag von Kurt am 2. März 1999 gab seinerzeit den Anlass, dass ungewöhnliche Leben von Erna und Kurt einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die erste Auflage „Ein Leben in Harmonie“ war schon bald vergriffen. Pünktlich zum 100. Geburtstag von Kurt Kretschmann am 2. März 2014 erschien das Buch in einer erweiterten Neuauflage.

Viele interessante Begebenheiten und Erfahrungen aus dem reichen Leben des Naturschützerpaares hält dieses Buch bereit. Von den Anfängen des Naturschutzes in der DDR bis zur ökologischen Gegenwart in Deutschland reicht das Spektrum. Das Buch vermittelt Ihnen die Lebensphilosophie zweier Menschen, die ihr Leben bewußt, harmonisch und friedlich im Einklang mit der Natur führen.

20,00 €
Horst Beutler

Landschaft in neuer Bestimmung

Russische Truppenübungsplätze

Dieses Buch ist ein Plädoyer für mehr Natur. Am Beispiel der verlassenen russischen Truppenübungsplätze in Brandenburg thematisiert es früher vom Militär benutzte Landschaften als Naturreservate. Das scheint im ersten Moment ungewöhnlich zu sein. Wo hochgerüstete Armeen in einem nur ihnen zugestandenen Reich tagein tagaus die Vernichtung von Leben und Lebensgrundlagen übten, welche Chancen blieben und bleiben dort noch der Natur?

Bald nachdem ihnen durch den plötzlichen Wandel in der Ost-West Politik der Schleier des Verbotenen und Unbekannten genommen war, wurden die russischen Truppenübungsplätze im Osten Deutschlands berühmt. Nirgendwo, so nimmt es den Anschein, sind Gut und Böse so dicht beieinander wie hier – ein Erbe Milliarden verschlingender Armeen. Es sind die durch Panzer, Granaten, Bomben und Brände ihrer natürlichen Pflanzendecken weitgehend beraubten Zwecklandschaften der Militärs. Dort blieb eine Fülle kaum zu erahnender Hinterlassenschaften an lebensgefährdenden Blindgängern in zerstörten Böden, Resten von Kampfstoffen, Kriegsgerät und Munition.

Doch erstaunlicherweise finden sich hier auch im dicht besiedelten Mitteleuropa selten anzutreffende Biotope in ungekannter Dimension: arme Heiden und Moore, ohne unser Zutun gewachsene Wälder und vom Tourismus und anderen Nutzungen über Jahrzehnte verschont gebliebene Seen.

Heute, in der durch Uniformierung der Landschaften gekennzeichneten Zeit, bergen sie für uns eine erstaunliche, weil wenig gekannte Vielfalt der Fauna und Vegetation. Darüber hinaus vermitteln sie bereits nach nur wenigen Jahren Brache die Faszination von biologischer Automation – einen Hauch von »Wildnis« und Unberechenbarem in unserer hochtechnisierten und von Standards beherrschten Zivilisation.

In Wort und Bild ist das Buch der Versuch einer Dokumentation dieser zwiespältigen und oft missgedeuteten Areale aus landschaftsökologischer Sicht nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland in den neunziger Jahren. Schon hat sich ihr Gesicht erheblich gewandelt. Welche Zukunft erwartet diese brachliegenden, wunden und ungewöhnlichen Ländereien? Was müssen wir – vielleicht sogar als ewige Last und Bürde – mit in die Zukunft nehmen, von all den Hinterlassenschaften der Armeen?

Für einen wahrhaftigen Naturschutz in Deutschland sind die verwaisten Truppenübungsplätze, trotz der oft schwerwiegenden Landschaftsschäden, eine großartige und nie mehr wiederkehrende Chance! Sie sind Lehrstätten und Herausforderung zugleich, völlig neue Wege im Naturschutz zu gehen. Denn ganz ohne unsere lenkende Hand könnten hier – quasi im Selbstlauf – schon sehr bald ungekannte Wildnisgebiete entstehen, in denen wir und die Generationen nach uns nur noch Zuschauer und Lernende sind.

Horst Beutler

12,00 €
Wolfgang de Bruyn und Antje Johanning

Gerhart Hauptmann i jego domy

Hiddensee - Erkner - Szklarska Poreba - Jagniatków Przewodnik

Polnische Ausgabe der leider vergriffenen deutschen Ausgabe: Gerhart Hauptmann und seine Häuser – Hiddensee, Erkner, Schreiberhau und Agnetendorf. Ein literarischer Reiseführer.

Mit einer ausklappbaren Karte mit dem Stammbaum von Gerhart Hauptmann.

12,00 €
Jörg Kritzler

Wriezen

Eine chronologische Übersicht

Dieses Buch soll den älteren Bewohnern Erinnerungen an das blühende Städtchen bringen, das 1945 ein so grausames Schicksal erleiden musste. Bei den jüngeren Bürgern Wriezens soll es das Interesse wecken, sich mit der Geschichte ihres Heimatortes zu befassen. Den Ehemaligen, die in der Fremde ihr Glück suchten und eine neue Heimat fanden, soll es Erinnerung an die Kindheit und Jugend sein. Den Besuchern der Stadt soll es zeigen, welche interessanten Ereignisse sich hier im Laufe der Jahrhunderte zutrugen und ihnen den Ort in seiner Gesamtheit näher bringen.

Wussten Sie schon,

• dass auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wriezen einst die Burgunden siedelten?

• dass der Ort bereits 1247 urkundlich erwähnt wurde?

• dass Wriezen einst für seinen Weinbau berühmt war?

• dass das Gebäude der heutigen Sparkasse 1781 als Seidenbauhaus errichtet wurde?

•  dass das heutige Rathaus einmal eine Taubstummenanstalt war?

Über diese und weitere Tatsachen sowie Ereignisse in der wechselvollen Geschichte der alten Handelsstadt im Oderbruch erfahren Sie in diesem Band.

19,80 €
Hans-Joachim Riegenring

Das Mädchen aus der Dose

Heitere Kurzgeschichten, Aphorismen, Anekdoten, Lebensweisheiten

Mit der Herausgabe des Sammelbandes von Hans-Joachim Riegenring soll das umfangreiche Werk des inzwischen leider verstorbenen Satirikers gewürdigt und zugleich seine Heimatregion über die Landesgrenzen hinaus weiter bekannt gemacht werden.

In früheren Jahren gehörte Hans-Joachim Riegenring zum Redaktionskollegium des Satiremagazins »Eulenspiegel«, in dem seine Beiträge regelmäßig erschienen.

Der durch seine Veröffentlichungen bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen bekannte und beliebte Autor stellte für dieses Projekt einen Querschnitt seiner wohl schönsten Kurzgeschichten, Anekdoten, Aphorismen und Lebensweisheiten zusammen. So beinhaltet dieser Band Chansontexte wie das »Unerhörte Liebeslied«, das »Lied einer mattgesetzten Dame«, das »Camäleon« oder die Kurzgeschichten vom »Hans im Glück«, das »Ballettgeflüster«, »Pickel auf der Nase«, »Die Geschichte der schwarzen Witwe« und viele mehr.

Da die Mehrheit der Texte das Leben der Menschen im unmittelbaren Umfeld des Autors reflektieren und somit Witz, Charme, Liebenswürdigkeit, aber auch Eigentümlichkeiten und kleine Schwächen unter die Lupe nehmen, stellt der Band gewissermaßen eine Liebeserklärung an die Menschen in unserem Land dar.

Eine vorzügliche Ergänzung zu den Texten sind die Illustrationen von Wolfgang Parschau.

5,00 €
Matthias Friske und Hartmut Niedrich

Altlandsberg

Glanz und Vergänglichkeit in acht Jahrhunderten

In Wort und Bild zeigt diese Chronik, wie Altlandsberg einst war und das manches von den Altertümern noch heute zu entdecken ist. Lesen und sehen Sie, was bis heute getan wurde, um den Straßen und „Bürgerstellen“ der Altstadt wieder ihren alten Glanz zu geben. 

Wussten Sie schon, 

• dass ein großer Teil der von 1300 bis 1350 errichteten Stadtmauer und Wallanlagen in ihrer Ursprünglichkeit noch heute zu sehen ist? 

• dass Friedrich der Erste von Preußen im Schloss teilweise seine Jugend verbrachte und 1708 daraus ein Königsschloss machte?

• dass es neben dem heutigen Rathaus, das bis 1954 Amtsgericht war, noch zwei ehemalige Rathäuser am Rande des alten Marktes gibt?

Das alles und viel mehr, was sich in den geschichtsträchtigen Mauern Altlandsbergs zugetragen hat, lesen Sie in diesem Band. Lassen Sie sich einladen, die über ihren historischen Kern weit hinausgewachsene Stadt näher kennenzulernen.

 

19,80 €